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Typ-2-Diabetes erhöht das Darmkrebsrisiko

Das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, ist bei Menschen mit Typ-2-Diabetes um etwa 30 Prozent erhöht, berichtet die Deutsche Diabetes- Hilfe. Grund sei die unter Umständen seit Jahren bestehende sogenannte Insulinresistenz. Vor allem Muskel-, Leber- und Fettzellen von Diabetes-Patienten verlieren im Laufe der Zeit ihre Empfindlichkeit gegenüber dem blutzuckersenkenden Insulin. Wenn nahe Verwandte bereits an Krebs erkrankt sind, steige das Risiko weiter, so Dr. med. Jens Kröger, Vorstandsmitglied der Diabetes-Hilfe. Die Experten empfehlen Diabetes-Patienten dringend die Teilnahme an den Darmkrebs-Früherkennungsuntersuchungen. Ab dem 50. Lebensjahr übernehmen Krankenkassen die Kosten für einen Stuhltest auf verstecktes Blut, ab dem 55. Lebensjahr wird eine Darmspiegelung bezahlt.