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Sonne genießen – Gesundheit schützen

Die Frühlingssonne gewinnt an Kraft, die kalte Jahreszeit ist endgültig vorbei. Allein der Gedanke an Licht und wärmende Sonnenstrahlen tut Körper und Seele spürbar gut. Sonnenlicht kurbelt auch die Produktion von Vitamin D an und stärkt so Knochenbau und Immunsystem. Aber fast jeder weiß aus Erfahrung: zu viel Sonne schadet.

Was nur wenig bekannt ist: Die Haut vergisst die im Laufe eines Lebens aufgetretenen Licht-Schädigungen nicht. Das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, steigt mit jedem Sonnenbrand, selbst wenn man sich davon oberflächlich gut erholt hat. Die gute Nachricht: Mit angepasstem Verhalten können Sie Ihr Hautkrebsrisiko erheblich vermindern.

Bestimmen Sie Ihren Hauttyp

Nicht alle Menschen reagieren gleich empfindlich auf ultraviolette Strahlung. Versuchen Sie, sich selbst einem er für Mitteleuropa typischen vier Hauttypen zuzuordnen. Wenn Sie zu Hauttyp I oder II gehören, können je nach Region schon wenige Minuten direkter Sonneneinstrahlung reichen, um Hautrötungen entstehen zu lassen. Besonders gefährdet sind die Körperzonen, die geradezu zwangsläufig der Sonne ausgesetzt sind, ohne dass wir es sofort merken, die sogenannten Sonnenterrassen. Dazu gehören beispielsweise Stirn oder Glatze, Nacken, Ohren, Nasenrücken, Kinn, Dekolletee und Fußrücken.

Selbstuntersuchung und Hautkrebsscreening

Sonnenschäden auf der Haut sind sichtbar. Aus diesem Grund sollten Sie sozusagen den Tatsachen ins Auge sehen, und zwar systematisch mindestens einmal im Monat. Achten Sie auf ungewöhnliche Pigmentmale, die ich möglicherweise auch verändern. Inspizieren Sie sich von Kopf bis Fuß: Gesicht, Hals, Ohren und Kopfhaut, Arme, Schultern, Achseln und Oberkörper, Gesäß, Lendengegend und Genitalbereich, die Beine und die Füße bis in die Zehenzwischenräume. Wenn Sie 35 Jahre oder älter sind, haben Sie außerdem alle zwei Jahre Anspruch auf eine Hautuntersuchung. Qualifizierte Ärzte in Ihrer Nähe finden Sie unter www.hautkrebs- screening.de .

Übrigens

Die UV-Strahlung in Sonnenstudios ist nicht harmloser als natürliches Sonnenlicht. Ganz im Gegenteil. Aus diesem Grund ist Jugendlichen unter 18 Jahren bereits seit März 2010 der Solariumbesuch gesetzlich untersagt.

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