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Follikuläres Lymphom: Nach zehn Jahren wieder normale Lebenserwartung

Patienten mit follikulärem Lymphom, die in den ersten beiden Jahren nach der Diagnose keinen Rückfall erleiden, erreichen nach zehn Jahren eine statistische Lebenserwartung, die derjenigen gesunder Gleichaltriger entspricht. Zu diesem erfreulichen Ergebnis kommen spanische Wissenschaftler in einer Langzeitstudie, die kürzlich in der Fachzeitschrift Cancer veröffentlicht wurde. Das follikuläre Lymphom ist eine Krankheit, die durch die Veränderung heranreifender weißer Blutkörperchen in Lymphknoten entsteht. Die Forscher haben Daten von 1074 Patienten ausgewertet, bei denen zwischen 1980 und 2013 ein follikuläres Lymphom diagnostiziert worden war.

Patienten mit follikulärem Lymphom, die in den ersten beiden Jahren nach der Diagnose keinen Rückfall erleiden, erreichen nach zehn Jahren eine statistische Lebenserwartung, die derjenigen gesunder Gleichaltriger entspricht. Zu diesem erfreulichen Ergebnis kommen spanische Wissenschaftler in einer Langzeitstudie, die kürzlich in der Fachzeitschrift Cancer veröffentlicht wurde. Das follikuläre Lymphom ist eine Krankheit, die durch die Veränderung heranreifender weißer Blutkörperchen in Lymphknoten entsteht. Die Forscher haben Daten von 1074 Patienten ausgewertet, bei denen zwischen 1980 und 2013 ein follikuläres Lymphom diagnostiziert worden war.

Wenn innerhalb der ersten 12 beziehungsweise 24 Monate nach der Diagnose ein Rückfall auftrat, war das Risiko für einen frühen Tod erhöht. Davon betroffen waren vor allem junge Erwachsene und Frauen. Die meisten Patienten erkranken allerdings erst im Alter von mehr als 60 Jahren. Und speziell in der Gruppe der über 60-Jährigen war die Sterberate unter Lymphom-Patienten mit einer mindestens zehnjährigen Geschichte vergleichbar mit der von gleichaltrigen Geschlechtsgenossen der Normalbevölkerung.